Bühl-Kappelwindeck – Mutmaßlicher Einbrecher identifiziert

Kappelwindeck

Nachdem es im Verlauf des vergangenen Jahres in Bühl und vor allen
Dingen im Stadtteil Kappelwindeck zu einer auffälligen Häufung von Einbrüchen
gekommen war, konnten die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt zuletzt
einen bedeutenden Ermittlungserfolg verbuchen.

So gelang es ihnen im Zuge kriminaltechnischer Maßnahmen nach einem Einbruch in
der Krempengasse bereits Ende September eine Blutspur ausfindig zu machen und
hieraus ein DNA-Muster zu erstellen.  Ein Umstand, der sich als richtungsweisend
für die weiteren Ermittlungen erweisen sollte. In der Nacht des 24. Oktobers
haben Beamte des Polizeireviers Bühl im Zuge ihrer unermüdlichen
Fahndungsmaßnahmen einen Mann im Bereich der Kirche in Kappelwindeck einer
Kontrolle unterzogen. Als die Ermittler bezüglich dessen nächtlichen Ausflugs
nachhakten, verwickelte sich der 30-Jährige in Widersprüche, weshalb ihm eine
DNA-Probe entnommen wurde. Eine labortechnische Untersuchung des Erbguts des
Mannes und der Probe, die Ende September an einem Tatort gesichert wurde,
bestätigte eine zweifelsfreie Übereinstimmung. Aufgrund dieser Erkenntnisse
wurde gegen den Mann ein Strafverfahren wegen des Wohnungseinbruchdiebstahls
eingeleitet.

Der 30-Jährige wurde nach Abschluss weiterer kriminalpolizeilicher Maßnahmen
Anfang Februar auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden einer Haftrichterin
vorgeführt. Im Rahmen der Vorführung hat der Mann die Tat voll umfänglich
eingeräumt. Der Haftbefehl wurde gegen Meldeauflagen außer Vollzug gesetzt.

Ob der Tatverdächtige auch für weitere zurückliegende Einbrüche verantwortlich
ist, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden.

/ya

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