Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Polizeipräsident Jürgen Rieger und Polizeidirektor Günther Preis am 17. März die Zahlen rund um das Unfallgeschehen des vergangenen Jahres vor.
Die Unfallzahlen 2022 sind zwar in Relation zum Vorjahr 2021 angestiegen, jedoch in Bezug auf das besser vergleichbare Vor-Corona-Jahr 2019 gesunken.
Als eine der Kernaufgaben der Polizei wurde neben dem reinen Zahlenwerk die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit detailliert dargestellt: Kontrollieren und Überwachen durch die Verkehrsdienststellen und Polizeireviere, die Aufklärung durch Präventionsarbeit und die stetige Arbeit in der Verbesserung des Verkehrsraumes durch den Sachbereich Verkehr und die Reviere.
Bei den Verkehrstoten setzt sich der langfristige Rückgang fort.
Bei insgesamt 26 Unfällen starben vergangenes Jahr 28 Verkehrsteilnehmer (2019:29). Darunter waren 6 Motorradfahrer (1x mit Sozius), 2 KKR-Fahrer, 7 Radfahrer, 10 Autofahrer und 2 Fußgänger. Darüber hinaus verstarb nach einem Unfall der Fahrer eines Krankenfahrstuhles und eine in einem Taxi mitfahrende Rollstuhlfahrerin.
Erstmalig war dabei zu verzeichnen, dass es mehr getötete Radfahrer als Motorradfahrer gab.
Auch 2023 wird wieder ein Schwerpunkt auf Motorrad- und Radfahrende gelegt, aber auch auf die Hauptunfallursache „Geschwindigkeit“
Alle Statistiken finden Sie hier
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